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Montag, 24. Juli 2017

   GIG 08/17

GIG-Events


GIG-Konzertvorsch.


GIG-Präsentat.



THE PRETTY RECKLESS

Dienstag 22.08.17 um 20 Uhr im Skaters Palace, MS


Gewinn' mich!


UNI-GIG


Jobs beim GIG

 

Redaktion

Zum Reinschnuppern! Einige redaktionelle Highlights unserer neuesten Print-Ausgabe können hier vorab gelesen werden. Das "ganze" GIG gibt es ab sofort kostenlos an über 400 Auslegestellen in Münster, Osnabrück und den dazugehörigen Großräumen.


 

 

 

Osnabrücker Samstage

Als traditioneller Höhepunkt der „Samstage“, dem bunten Straßenkulturprogramm im Osnabrücker Stadtkern, ist der Musikerwettstreit um „Die Goldene Säge“ europaweit bekannt. Vor allem schräge und skurrile Künstler werden davon magisch angezogen, sehr zum allgemeinen Vergnügen. Auch in der Woche darauf liefert Straßenmusik den Soundtrack zum Stadtbummel: Die Band Musik For The Kitchen und der mit Loops spielende Didgeridoo- und Percussionsvirtuose Frank Heikel präsentieren "Liederliches". Zum Abschluss der Reihe raunen dann Erzählerinnen ihr „Es war einmal ...“, umringt von Prinzessinnen, Fröschen und anderen märchenhaften Gestalten. (wam)

OS - Innenstadt; www.fokus-os.de

Programm:

05.08. Die Goldene Säge, Innenstadt 10-16 Uhr, Innenhof Haus der Jugend ab 18 Uhr
12.08. Liederliches!, 11 Uhr
19.08. Es war einmal ..., 11 Uhr


Rosenhof On Tour OS

Ein Club geht auf Reisen: Was sich wie ein Schildbürgerstreich anhört, setzt die Rosenhof-Crew den Sommer über in die Tat um. Während das Hauptquartier am Rosenplatz gründlich renoviert wird, zieht der Rosenhof ins Zelt um. Nachdem bereits Bramsche und Georgsmarienhütte auf dem Tourplan standen, geht es im August im Osnabrücker Hafen zur Sache. Erneut haben die Booker ein attraktives Konzertprogramm zusammengestellt, das quer durch alle Genres insgesamt acht Mal beste Unterhaltung verspricht. Los geht es mit Albert Hammond und der Blaskapelle Lucky Chops, im Folgenden konzertieren dann Lina, Andreas Kümmert, Teesy und Metal-Queen Doro. (ben)

OS - Elbestraße (Hafen), jew. 19 Uhr; www.rosenhof-os.de

Programm:

10.08. Albert Hammond
11.08. Lucky Chops
16.08. Lina
17.08. Rudelsingen
18.08. Andreas Kümmert
19.08. Teesy
24.08. Max Giesinger
25.08. Doro

 

 

Hütte Rockt 11

Das Beste aus der Umgebung auf die Bühne zu bringen, ist nach wie vor unmittelbarer Antrieb des Vereins „Die Hütte rockt e.V.“. Inzwischen haben die Bands aus der Nachbarschaft aber auch Gelegenheit, hier auf Kollegen mit durchaus internationalem Wirkungskreis zu treffen. Zur elften Auflage des Festivals stehen so neben Lokalmatadoren wie Dampfmaschine und Basement Apes auch die kalifornischen Party-Punks Zebrahead und das Power-Trio um den Kanadier Danko Jones auf dem Zettel. Dazu fügen sich die Mannheimer Frickelrocker The Intersphere, Massendefekt, Sondaschule und die Killerpilze, die tapfer gegen ihr Image als einstige Teenie-Stars anspielen, in ein illustres Line-up, bei dem manche der vielen auftretenden Regionalgewächse wie Xaja, I.Vortex, Savage Blood oder Deterrent die Nähe des Festival-Standorts zur Metallurgie nicht ganz verleugnen können. Wolfgang A. Müller

18./19.08. OS-Georgsmarienhütte - Festivalgelände, fr 17 Uhr, sa 11.30 Uhr;
www.huette-rockt.de


Last Chance To Dance Dülmen

Erst die Wasserrutsche runter, eine Runde geschwommen, danach eine Grillwurst, ein Getränk besorgt, und dabei eine Band anschauen: So das Motto des Open Air Last Chance To Dance im Freibad in Dülmen. Für passende sommerleichte Beschallung und Animation sorgen Monsters of Liedermaching, Kapelle Petra, Blut Hirn Schranke, Schlappn, Maskat, Eskalation, Lazerpope, Plain Cooking u.a. Zudem darf man sich über Bullriding, Piratenhüpfburg, Cateringmeile, Bus-Shuttle freuen.

26.08. Dülmen - Freibad, ab 14 Uhr; www.last-chance-to-dance.de

 

 

Baby Driver

Bubigesicht, Collegejacke, Kopfhörer immer im Ohr - „Baby“ ist schon eine ungewöhnliche Erscheinung im Gangstermilieu. Niemand würde es dem schweigsamen Jungen zutrauen, aber er ist der Beste in seinem Job, als Fluchtwagenfahrer im Auftrag des sinistren Doc (Kevin Spacey). Dabei ist Baby eigentlich ein netter Kerl, der seinen tauben Ziehvater versorgt und mit analogen Gerätschaften den Soundtrack seines irren Lebens aufnimmt. Es kommt, wie es kommen muss: Baby verliebt sich und will raus aus der Szene.

Klassischer Actionfilmplot, den man schon hunderttausend Mal gesehen hat? Stimmt. Aber selten mit so vielen überraschenden Wendungen, Liebe zum Detail und vor allem - ausgefeilten Charakteren. Youngster Ansel Elgort („Das Schicksal ist ein mieser Verräter“) gibt hier den American Boy à la Marty McFly so lässig und gewitzt, dass man dem Film auch zweitklassige Action verziehen hätte. Gibt's aber nicht. Die atemberaubend choreografierten Verfolgungsjagden reißen gnadenlos mit, ebenso wie der perfekt auf die Handlung zugeschnittene Soundtrack. Ein im besten Sinne altmodisches Popcornmovie, das nicht nur Actionfans gefällt. Dafür sorgt Edgar Wright („Shaun Of The Dead“), indem er Humor, Herz und, vor allem, der Musik genauso viel Bedeutung beimisst wie der Raserei. Karin Jirsak

*****USA / GB 2017; Regie: Edgar Wright; mit Ansel Elgort, Kevin Spacey, Lily James u.a.; Bundesstart: 27.07.; www.babydriver-movie.com




Das Gesetz der Familie

Einmal ein Cutler, immer ein Cutler: Chad (Michael Fassbender) hat keine Wahl, wenn es um seine Zukunft geht. Als Teil des Cutler-Clans, einer Sippe von kriminellen Asozialen, lebt er mit seiner Frau Kelly (Lyndsey Marshal) und ihrem siebenjährigen Sohn Tyson in einer Wohnwagensiedlung in der Provinz. Er hat sich mit seinem Leben unter den Fittichen seines Vaters Colby (Brendan Gleeson) abgefunden, aber Kelly nährt in ihm den Traum von einem Leben fernab seines Einflusses. Sie ist die nächtlichen Spritztouren satt, bei denen Chad als Fahrer für die Raubzüge der Gang herhalten muss. Schließlich wird Colby immer unberechenbarer und hetzt die Cops auf ihre Fersen.

Dem Langfilmdebüt von Adam Smith merkt man die künstlerische Herkunft seines Drehbuchautors Alastair Siddons an. Der Dokumentarfilmer verwendet viel Raum für die Beschreibung der pekären Lebensverhältnisse. Ein Leben abseits der Gesellschaft, dass für viele nicht erstrebenswert ist, für die Protagonisten aber dennoch das Glück bedeutet. Das ungewöhnliche Setting und viele gute Ideen überzeugten die Stars Fassbender und Gleeson, sich dem kleinen Film zu widmen. Ihr darstellerisches Gewicht veredelt diesen ungeschliffenen Gangsterfilm. Lars Tunçay

****USA 2016; Regie: Adam Smith (II); mit Michael Fassbender, Brendan Gleeson, Lyndsey Marshal u.a.; Bundesstart: 03.08.; www.kochmedia-film.de